LWH-Direktor Marcel Speker-Underbrink knüpft dabei an die frühere Bezeichnung des Juni als „Brachmonat“ an. Der Begriff stammt aus der Drei-Felder-Landwirtschaft und erinnert daran, dass schon die mittelalterliche Landwirtschaft den Wert bewusster Ruhephasen kannte. Ein brachliegendes Feld galt nicht als ungenutzt, sondern als Voraussetzung für künftige Fruchtbarkeit. Daraus entwickelt sich der Gedanke für die Gegenwart: Auch Menschen, Ideen und Projekte brauchen Phasen des Innehaltens. Die Kolumne plädiert dafür, in einer von Tempo und Optimierungsdruck geprägten Zeit die produktive Kraft des Nichtstuns wiederzuentdecken.
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