Dekorative grüne Flächen

Vom Projekt zur Publikation: iREFLECT in der Zeitschrift Schulverwaltung

Schule verändert sich – und mit ihr die Anforderungen an alle, die in ihr arbeiten. Digitalisierung, gesellschaftliche Pluralisierung, neue Lernkulturen: Lehrkräfte stehen in einem permanenten Transformationsprozess. Wer in diesem Wandel professionell handeln will, braucht mehr als Fachwissen. Reflexionsfähigkeit – die Bereitschaft und Kompetenz, das eigene Handeln bewusst zu hinterfragen – wird zum zentralen Element professioneller Entwicklung.

Judith Hilmes, Bildungsmanagerin am Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) in Lingen, hat diesem Thema nun einen Fachbeitrag in der Zeitschrift Schulverwaltung gewidmet – der Artikel ist soeben erschienen. Er stellt die Frage, wie Reflexionskompetenz bei Lehrkräften gezielt gefördert werden kann – und gibt eine konkrete Antwort: die Toolbox aus dem Erasmus+-Projekt iREFLECT.

„Reflexionsfähigkeit ist keine Selbstverständlichkeit – sie muss gezielt gefördert werden. Die Toolbox ist unser Angebot an Lehrkräfte, Ausbilder*innen und Schulleitungen, die diesen Weg gehen wollen."

Judith Hilmes, Bildungsmanagerin, Ludwig-Windthorst-Haus Lingen

Im Rahmen des Erasmus+-Projektes iREFLECT hat Hilmes für das LWH gemeinsam mit fünf europäischen Partnereinrichtungen aus Griechenland, Spanien, Kroatien, Finnland und Deutschland eine praxisnahe Toolbox mit 61 Reflexionskarten entwickelt, erprobt und evaluiert. Das Ludwig-Windthorst-Haus koordinierte das Konsortium; Judith Hilmes leitete das Projekt als verantwortliche Projektkoordinatorin über drei Jahre hinweg. 

Der Beitrag in der Schulverwaltung richtet sich an Schulleitungen, Fortbildungsverantwortliche und alle, die Reflexion als festen Bestandteil professioneller Praxis etablieren möchten. Die Toolbox selbst ist als Open Educational Resource (OER) in fünf Sprachen kostenlos zugänglich – unter www.ireflect.eu.

 

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