Dekorative grüne Flächen

LWH ist jetzt Radwegkirche

Das Ludwig-Windthorst-Haus liegt mit seiner Kapelle direkt am beliebten Emsradweg. Jetzt ist das LWH in die Liste der Radwegkirchen der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) aufgenommen worden.

LWH-Verwaltungsleiter Tobias Feldkamp stellt die architektonischen Besonderheiten der hauseigenen Kapelle heraus: 

»Die Kapelle wurde bewusst als sechseckiger Raum konzipiert. Ihre Geometrie vermeidet eine festgelegte Blickrichtung und unterstreicht den Gedanken einer Gemeinschaft ohne Hierarchie: Alle Seiten sind gleichwertig, die Versammlung ordnet sich um die Mitte mit dem Altar.« 

Der Raum greift damit ein Kirchenverständnis auf, das nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) prägend wurde: Im Mittelpunkt steht die Gemeinschaft der Gläubigen, der Priester versteht sich als Teil der versammelten Gemeinde und nicht als räumlich hervorgehobene Autorität. Liturgie wird als gemeinsames Geschehen aller Mitfeiernden verstanden. Unmittelbar gegenüber befindet sich die ebenfalls sechseckige Aula als weltliches Pendant. Beide Räume stehen sich nicht zufällig gegenüber: Sie bringen architektonisch zum Ausdruck, dass Kirche und Welt keine getrennten Sphären sind, sondern im Dialog miteinander stehen. 

Das Internet-Portal “Radwegkirchen” ist eine Initiative des Konvents Tourismus in der EKD und bietet allgemeine Informationen, Kontaktadressen, Kartenmaterial rund um das Thema Radwegekirchen in Deutschland und der Schweiz. Zur Radwegekirche wird eine Kirche dann, wenn sie sich an der Route eines Radwanderweges befindet und die Kirchengemeinde oder eine Initiative die damit verbundenen Aufgaben übernimmt. Im Rahmen der gelebten Ökumene nimmt das Portal auch katholische Kirchen und Kapellen auf.

Den Eintrag des LWH im Portal Radwegkirchen finden Sie hier: Radwegekirchen der EKD

 

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