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Betriebliches Gesundheitsmanagement im LWH: Der Prozess geht weiter

Wenn über Gesundheit am Arbeitsplatz gesprochen wird, richtet sich der Blick häufig auf Belastungen, Fehlzeiten oder Erkrankungen. Doch eine moderne Gesundheitsförderung beginnt mit einer anderen Frage: Nicht „Was macht uns krank?“, sondern „Was hält uns gesund?“. – Mit diesem Impuls startete Nicole Ruckdeschel von der AOK Niedersachsen in den zweiten Workshop zur Erstellung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) im LWH.

Beim BGM geht es um einen ganzheitlichen Ansatz, erklärt LWH-Verwaltungseiter Tobias Feldkamp die Intention: „Gesunde Arbeitsbedingungen entstehen dort, wo Menschen ihre Aufgaben als sinnvoll erleben, Gestaltungsspielräume besitzen und Wertschätzung erfahren. Wer die eigenen Fähigkeiten einbringen kann, verlässliche Strukturen vorfindet und sich als Teil einer funktionierenden Gemeinschaft erlebt, bleibt nachweislich motivierter, leistungsfähiger und gesünder.“ Gleichzeitig werde aber auch ein präventiver Schutz der Mitarbeitenden angestrebt – durch entsprechende Schulungen, Testangebote und Unterstützungen.

Der BGM-Entwicklungsprozess ist im November des vergangenen Jahres mit Begleitung der AOK Niedersachsen gestartet. Zunächst wurden in enger Beteiligung der Mitarbeitenden Herausforderungen eruiert und bereits bestehende Maßnahmen und Angebote erfasst. Im nächsten Schritt gilt es innerhalb der Steuerungsgruppe, in der alle Abteilungen vertreten sind, die Ziele des BGM festzulegen. Der Prozess ist auf drei Jahre angelegt.

 

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