Marte Meo ist eine ressourcenorientierte, videogestützte Kommunikationsmethode, die darauf abzielt, entwicklungsunterstützende Interaktionen bewusst wahrzunehmen und zu stärken. Der Fokus liegt dabei konsequent auf dem Gelingenden: auf positiven Momenten, klarer Kommunikation und feinfühligem Handeln im pädagogischen Alltag – insbesondere im Kontakt mit Kindern.
Im Rahmen des Abschlusses präsentierten die Teilnehmerinnen kurze Videosequenzen aus ihrer Praxis. Anhand dieser Sequenzen erklärten sie die zentralen Marte‑Meo‑Elemente wie Wahrnehmen, Benennen, Bestätigen und das Folgen kindlicher Initiative. Die Präsentationen machten eindrucksvoll die große fachliche und persönliche Entwicklung aller sichtbar: mehr Sicherheit im professionellen Handeln, ein geschärfter Blick für entwicklungsförderliche Momente sowie deutlich mehr Aufmerksamkeit und Feinfühligkeit im Umgang mit den Kindern. Das gemeinsame Selbstverständnis beschrieb Referentin und Marte Meo Kollegentrainerin Anke Vogt mit dem Leitsatz: „Von der Wissensvermittlung zum gemeinsamen Erleben.“
Als Anerkennung erhielten alle Teilnehmerinnen von ihr ein internationales Marte Meo Zertifikat, eine persönliche Karte sowie eine Rose. Auch die Fachberatung des Landkreises Emsland, Petra Holtkamp, gratulierte herzlich zum erfolgreichen Abschluss und wünschte den Teilnehmerinnen, dass sie die Marte‑Meo‑Methode „aus eigener Kraft“ in ihren Einrichtungen leben und weitertragen können. Als kleines Zeichen der Wertschätzung wurde eine Schokolade überreicht. Die gelungene Veranstaltung unterstrich zugleich die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Ludwig- Windthorst- Haus und dem Landkreis Emsland, die im kommenden Kita- Jahr mit einem weiteren Marte Meo Practitioner Kurs weitergeführt wird.
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