Die Fortbildung, die sich aus mehreren Modulen zusammensetzte, hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Raum für persönliche Erfahrungen geschaffen. Die Qualifizierung umfasste eine Vielzahl an Themen, wie psychosoziale Aspekte des Sterbens, Trauerprozesse verstehen, die Bedeutung von Kommunikation und Zuhören sowie ein achtsamer Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen. Neben fachlichen Inhalten standen auch Selbsterfahrung und Reflexion im Mittelpunkt. Jedes dieser Elemente hat dazu beigetragen, ein umfassendes Verständnis für die Hospizarbeit zu entwickeln. Im Verlauf der Fortbildung wurde immer deutlicher, wie wertvoll es ist, nicht Antworten geben zu müssen, sondern präsent zu sein. Begleitung bedeutet, Menschen auf ihrem letzten Lebensweg mit Würde, Respekt und Mitgefühl zur Seite zu stehen – oft leise, aber von großer Bedeutung.
Der feierliche Abschluss bot einen würdigen Rahmen, um die 16 Teilnehmenden aus den Hospizvereinen Meppen, Lingen, Lathen und Salzbergen zu ehren. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Zertifikate überreicht und persönliche Eindrücke ausgetauscht. Besonders hervorgehoben wurde die intensive und bereichernde Zeit der Ausbildung, die sowohl fachlich als auch menschlich nachhaltig geprägt hat.
Mit ihrem Engagement leisten die neuen Hospizbegleiter*innen einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der Hospizarbeit in unserer Region. Dafür gilt ihnen ein herzlicher Dank.
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