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15 Ehrenamtliche für die Trauerbegleitung qualifiziert

Mit der Übergabe ihrer Zertifikate haben 15 Ehrenamtliche die Qualifizierung „In der Trauer nicht allein“ erfolgreich abgeschlossen. Die Teilnehmenden aus den Hospizvereinen und Hospizdiensten in der Grafschaft Bentheim, Lingen, Meppen, Lingen, Rheine und Spelle werden sich künftig in der Begleitung von Menschen mit nicht erschwerter Trauer engagieren.

Im Bildungszentrum Hospiz- und Palliativversorgung (BHPV) im Ludwig-Windthorst-Haus setzten sie sich unter der Kursleitung von Referentin Marion Zwilling an mehreren Wochenenden intensiv mit den Themen Trauer und Trauerbegleitung auseinander. Die Ausbildung nach den Standards des Bundesverbandes Trauerbegleitung (BVT) und des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes (DHPV) umfasste 80 Unterrichtseinheiten sowie ergänzendes Literaturstudium und den Austausch in Intervisionsgruppen. Auf dem Lehrplan standen unter anderem Trauermodelle und Trauertheorien, die Kommunikation mit trauernden Menschen, Selbstfürsorge, Spiritualität, Erinnerungsarbeit sowie die Reflexion der eigenen Rolle in der Trauerbegleitung. Die Qualifizierung befähigt dazu, Erwachsene bei nicht erschwerter Trauer einfühlsam zu begleiten – beispielsweise in Einzelgesprächen, bei Trauercafés oder als Co-Leitung in Trauergruppen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einer achtsamen und wertschätzenden Haltung. Denn Trauerbegleitung bedeutet vor allem, Menschen nach einem Verlust Raum zu geben, ihnen zuzuhören und sie auf ihrem ganz persönlichen Weg durch die Trauer zu begleiten. Mit ihrem Abschluss stärken die 15 Ehrenamtlichen die Trauerarbeit in der Region und setzen ein wichtiges Zeichen: Niemand muss mit seiner Trauer allein bleiben. Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden für ihr Engagement, ihre Offenheit und ihre Bereitschaft, sich für trauernde Menschen einzusetzen.

Ein neuer Kurs beginnt im Januar 2027 - die Ausschreibung dazu ist nach den Sommerferien online.

 

 

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