Die Erinnerung an die Opfer vergangener Kriege diene dabei nicht der bloßen Rückschau, sondern sei eindringliche Mahnung. Das Ehrenmal stehe für die ungeschönte Wahrheit über Gewalt, Leid und Zerstörung – und widerspreche jeder Verharmlosung des Krieges. Frieden, so die zentrale Botschaft, entstehe weder von selbst noch allein durch militärische Stärke. Er brauche Sicherheit, aber ebenso klare Grenzen, rechtliche Bindung und ethische Orientierung. Gerade Europa, geprägt von historischer Erfahrung, sei in der Pflicht, diesen Anspruch einzulösen.
Speker-Underbrink forderte “ein Selbstverständnis, das die Verantwortung für Frieden nicht bei irgendwem anders sucht – sondern bei uns selbst: Im Umgang miteinander, im Reden über andere und im Verständnis, dass alle Menschen Gottes Würde in sich tragen.” Daran mitzuarbeiten seien alle Bürger aufgerufen.
Die ganze Rede steht unten zum Download bereit.
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