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Kinderschutz ohne Angst: Im Spannungsfeld zwischen Mut, Verantwortung und Sicherheit

Rund 120 Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen kamen im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) zu einem inspirierenden Akademieabend mit Dr. Christoph Hutter zusammen. Im Mittelpunkt stand das hochsensible Thema „Kinderschutz ohne Angst – Im Spannungsfeld von Mut, Verantwortung und Unsicherheit“.

Kinderschutz gehört zum pädagogischen Alltag und stellt Fachkräfte immer wieder vor herausfordernde Fragen. Zwischen Verantwortung, Unsicherheit und fachlichem Anspruch gilt es, immer wieder das eigene Handeln und die eigene Haltung zu reflektieren. Der Akademieabend, der in Kooperation mit dem Caritasverband der Diözese Osnabrück stattfand, ermutigte dazu, Unsicherheiten offen zu begegnen, Fragen zuzulassen und mit fachlicher Klarheit und Vertrauen ins eigene Handeln zu gehen.

Vier Perspektiven standen dabei im Mittelpunkt:

  • Haltung: Mit welcher inneren Haltung begegnen wir Kinderschutzfragen?
  • Vorbereitung: Welche Werkzeuge, Netzwerke und Strukturen geben Sicherheit?
  • Struktur: Wie kann konkrete Fallbearbeitung klar und entlastend gestaltet werden?
  • Selbstsorge: Wie bleiben wir dabei gesund, handlungsfähig und miteinander verbunden?

Der Akademieabend, der auf Seiten des LWH von Julia Benning und Eva Peters aus dem Fachbereich Frühpädagogik initiiert und begleitet wurde, machte deutlich: Kinderschutz bedeutet nicht, perfekt sein zu müssen, sondern gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Fachlicher Austausch, eine reflektierte Haltung und verlässliche Strukturen helfen dabei, Unsicherheiten auszuhalten und Kinder wirksam zu schützen. So wurde der Abend zu einem ermutigenden Impuls, Kinderschutz als gemeinsame Aufgabe in einem starken und verlässlichen Netzwerk zu gestalten.

 

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