Dekorative grüne Flächen

Elke van Engelen über Motivation, Rückschläge und die Kraft des positiven Denkens

Mit beeindruckender Offenheit und großer persönlicher Tiefe hat Dr. Elke van Engelen beim 16. Obergrafschafter Grünkohlessen über ihren außergewöhnlichen Lebensweg gesprochen. Die Zahnärztin und ehemalige Para-Triathletin nahm die Gäste mit auf eine Reise durch sportliche Höchstleistungen, persönliche Krisen und die Frage, wie Menschen trotz Rückschlägen einen positiven Blick auf das Leben bewahren können.

Das Grünkohlessen ist eine Veranstaltung der Obergrafschafter Kaufmannschaften (Pluspunkt Schüttorf, Unternehmerforum Bad Bentheim und Gildehauser Werbegemeinschaft). In dem sich an den Vortrag anschließenden Gespräch van Engelens mit Moderator Marcel Speker-Underbrink, Direktor des Ludwig-Windthorst-Hauses, ging es weniger um sportliche Rekorde als um die inneren Voraussetzungen, die Menschen brauchen, um Herausforderungen zu bewältigen. Immer wieder stellte van Engelen auch Fragen an das Publikum aus Kaufmannschaft, Politik, Wirtschaftsverbänden und Behörden: Welche Ziele haben wir für unser eigenes Leben? Und wie gehen wir mit Momenten um, in denen der eingeschlagene Weg plötzlich von Hindernissen geprägt ist?

Van Engelen schilderte eindrucksvoll, wie sie selbst immer wieder neue Motivation gefunden hat – auch in Zeiten, in denen Rückschläge und Zweifel ihren Weg begleiteten. Dass sie mit 60 Jahren noch einen Triathlon absolvierte, war dabei weniger sportliche Anekdote als vielmehr Ausdruck einer Lebenshaltung: Herausforderungen anzunehmen und Möglichkeiten zu sehen, statt sich von Grenzen bestimmen zu lassen. Moderator Speker-Underbrink griff diese Gedanken im Gespräch immer wieder auf und vertiefte sie gemeinsam mit der Referentin, die mit ihrem grundlegenden Blick auf Motivation, Resilienz und persönliche Haltung berührte und motivierte. Viele Gäste zeigten sich im Anschluss beeindruckt von der Disziplin und der Lebensenergie der Referentin. Van Engelens Botschaft, Rückschläge nicht als Endpunkt, sondern als Teil eines Weges zu verstehen, regte zum Nachdenken an.

Nach dem gemeinsamen Grünkohlessen gab Speker-Underbrink zudem die diesjährigen Nutznießer der Spenden aus dem traditionellen „Sparschwein“, das durch die Reihen der Veranstaltung wanderte bekannt. In diesem Jahr zeichneten die Obergrafschafter Kaufmannschaften den Verkehrs- und Kulturverein Schüttorf aus, dessen Vertreter zuvor ihre Arbeit und ihr aktuelles kulturelles Angebot vorgestellt haben. 

 

 

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