Ein zentraler Fokus der finnischen Bildung liegt auf dem ganzheitlichen Wohlergehen der Schüler*innen. Die Teilnehmer*innen waren beeindruckt von der umfassenden Well-being-Unterstützung: In den Schulen arbeiten Förderlehrkräfte, Sozialarbeiter*innen, Schulgesundheitspfleger*innen und Schulpsycholog*innen zusammen. Unterstützungsangebote sind niedrigschwellig und präventiv ausgerichtet.
Auch die Schularchitektur trägt zum Wohlbefinden bei: „Lernnester" mit flexiblen Lernräumen, Rückzugsorte und gemütliche Sitzgelegenheiten schaffen eine lernförderliche Atmosphäre. In einigen Schulen sind öffentliche Bibliotheken und Jugendzentren integriert.
Das finnische System zeichnet sich durch großes Vertrauen in Schüler*innen und Lehrkräfte aus. Alle Kinder besuchen bis zur neunten Klasse gemeinsam eine Gesamtschule. Kostenloses Mittagessen, Schulmaterialien und in Oulu zusätzlich Nachmittagsaktivitäten fördern die Bildungsgerechtigkeit.
Fazit einer Teilnehmerin: „Schule kann durch multiprofessionelle Zusammenarbeit zum absoluten Wohlfühlort werden und das Lernen dadurch stressfrei gelingen und somit absolut lernwirksam sein."
Die Teilnehmer*innen kehren mit einer Fülle neuer Ideen und praktischer Anregungen für ihre Schulen zurück.
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