Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Rolle der politischen und allgemeinen Erwachsenenbildung als zentraler Pfeiler einer lebendigen Demokratie. Diskutiert wurden insbesondere die Bedeutung verlässlicher Förderstrukturen, die Sicherung von Bildungsangeboten in Zeiten gesellschaftlicher Transformation sowie die Verantwortung von Bildungseinrichtungen für demokratische Werte, Dialogfähigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Anja Troff-Schaffarzyk betonte die Relevanz außerschulischer Bildungsorte wie des Ludwig-Windthorst-Hauses für die politische Meinungsbildung und das demokratische Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch für die Erwachsenenbildung insgesamt. Gerade angesichts zunehmender Polarisierung und wachsender Verunsicherung in der Gesellschaft sei es entscheidend, Räume für Reflexion, Austausch und politische Bildung zu stärken.
Akademiedirektor Marcel Speker hob hervor, dass Erwachsenenbildung nicht nur Wissen vermittle, sondern Menschen befähige, Verantwortung zu übernehmen und Demokratie aktiv mitzugestalten. Dafür brauche es langfristige Perspektiven und eine verlässliche öffentliche Förderung. Der Besuch unterstrich die gemeinsame Überzeugung, dass eine Bildung und lebenslanges Lernen ein unverzichtbarer Beitrag zur Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Demokratie sind.
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