Vom Sprachrhythmus zur Rechtschreibung

Seminar für Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen (Klasse 1-6) und Logopäd*inn*en

Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist kostenfrei (inkl. Unterkunft im EZ und Verpflegung).

Zur Verbesserung der Rechtschreibleistung für Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen (ca. 25 % pro Jahrgang) und Kinder mit Migrationshintergrund hat der Schweizer Spracherwerbsforscher PD Dr. Zvi Penner die Methode „Vom Sprachrhythmus zur Rechtschreibung“ entwickelt. Hier steht nicht die Silbenquantität, sondern die Silbenqualität im Vordergrund. Silben klingen nicht alle gleich; sie unterscheiden sich in Lautstärke und Länge. Sprachunauffällige Kinder bringen diese auditiven Kompetenzen bereits zur Einschulung mit, d. h. sie hören ob eine Silbe betont ist oder nicht oder ob eine Silbe länger klingt als eine andere. Sie wissen jedoch noch nicht, wie dies in der Rechtschreibung umgesetzt wird.

Viele Kindern bringen diese Kompetenzen nicht mit. Mit dem Orthografieansatz „Vom Sprachrhythmus zur Rechtschreibung“ schafft man im ersten Schritt die auditiven Grundkompetenzen und zeigt im zweiten Schritt, wie die qualitative Struktur der Silbe in der Rechtschreibung markiert werden.

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Robert Churchill / 123rf.com

Datum:

bis
Leitung: Judith Hilmes, M.A.
Organisation: Bärbel Witt
Referent*in: Sandra Lenz, Porta Westfalica
Kosten: keine
Seminarnummer: KLIN.21-11-24.020
Fachbereiche: Kompetenzzentrum für Lehrkräftefortbildung, Grundschule, Inklusion