Umgang mit Ängsten und Zwängen

Was ist noch normal, was nicht?
Seminar für Lehrkräfte aller Schulformen und Schulsozialarbeiter*innen

Das Thema „Zwangserkrankung“ ist aktueller denn je, denn die Frage, die sich stellt, lautet: Führt die Corona-Krise zu noch mehr oder auch ausgeprägteren Zwangsstörungen?

Mit Ungewissheit wurden wir in der Corona-Krise ungewöhnlich häufig konfrontiert. Wir Menschen gehen in solchen Situationen unterschiedlich, z. B. mit der fehlenden Planbarkeit, mit Sorgen oder auch aufkommenden Ängsten um. Eine der häufigsten Zwangshandlungen sind Wasch- und Putzzwänge, wie z.B. extrem oft Hände zu waschen oder alles zu desinfizieren. Da die Ausführung täglich und oft stundenlang stattfindet und den Alltag bei fortschreitender Symptomatik dominiert, entsteht für die betroffene Person und dessen Umwelt ein hoher Leidendruck. Neben der therapeutischen und individuell auch medizinischen Hilfe benötigen diese Schüler*innen mit Zwängen und Ängsten ein soziales Umfeld, das unterstützend wirkt.

In diesem Seminar werden Sie über Ursachen und Hintergründe von Zwängen und Ängsten informiert und erarbeiten mögliche Verhaltensweisen im Umgang mit betroffenen Schüler*innen. Sie erfahren Methoden zur positiven Unterstützung Betroffener im Schulalltag sowie Vernetzungs- und Hilfsangebote.
 

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Datum:
Uhrzeit: bis
Leitung: Judith Hilmes, M.A.
Organisation: Esther Kotte
Referent*in: Inge Hennekes, Lingen
Kooperation: KEB Emsland-Süd
Kosten: 120,00 € (inkl. Verpflegung)
Seminarnummer: KLIN.21-05-27.009
Fachbereiche: Kompetenzzentrum für Lehrkräftefortbildung, Allgemeine Didaktik und Methodik