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Die USA nach den Midterms


Was die US-Kongresswahl für die nächste Präsidentschaftswahl bedeutet - Diskussion mit Dr. Christoph von Marschall

Datum:
Uhrzeit: bis
Moderation: Ingo Lüttecke
Referent*in: Prof. Dr. Christoph von Marschall
Kooperation: Friedrich Naumann-Stiftung | Rudolf von Bennigsen-Stiftung
Kosten: kostenlos - Anmeldung erforderlich
Veranstaltungsform: Kaminabend im Heuerhaus

Bei den „Midterm-Elections“ werden das gesamte Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu gewählt. Sie gelten als politischer Stimmungstest für den Präsidenten und die Regierung. Eine Niederlage bei der Kongresswahl am 3. November wird Donald Trump zwar nicht stürzen: Ein US-Präsident braucht keine Parlamentsmehrheit, um zu regieren. Sie kann seine politischen Handlungsmöglichkeiten jedoch erheblich einschränken.

Denn die Stimmung in den USA wendet sich zunehmend gegen Trump – auch wegen der Strafzölle, des Iran-Kriegs und der steigenden Benzinpreise. Erobern die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus, bestimmen sie die Agenda im Kongress, können Untersuchungsausschüsse einsetzen und den Präsidenten stärker einhegen. Oder gelingt es den Republikanern, ihre knappe Mehrheit zu verteidigen? Die „Midterms“ werden damit zur strategischen Wendemarke für die Präsidentschaftswahl 2028.

Wer und was kommt nach Trump? Worauf sollten sich Deutschland und Europa einstellen? Darüber diskutieren wir mit Dr. Christoph von Marschall, dem diplomatischen Korrespondenten der Chefredaktion des Berliner „Tagesspiegel“.

Seit 2005 berichtet Dr. von Marschall aus den USA – unter vier Präsidenten: George W. Bush, Barack Obama, Donald Trump und Joe Biden. Als Korrespondent mit Zugangspass zum Weißen Haus verfügt er über langjährige Einblicke in die amerikanische Politik und ihre Machtzentren. Mit seiner langjährigen Erfahrung und ausgewiesenen Expertise ordnet er die politischen Entwicklungen in den USA ein und beleuchtet ihre möglichen Folgen für Deutschland und Europa.