Erasmus+ Leitaktion 1: „Rom“

Erasmus+-Studienreise nach Rom (Italien)
Seminar für Schulleitungen und Lehrkräfte aller Schulformen und Schulstufen sowie Schulsozialarbeiter/innen

Demokratie ist der vielleicht wichtigste Grundpfeiler des Friedens und des friedlichen Zusammenlebens. Mahatma Gandhi hebt mit seinen Worten: „Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.“  die Bedeutung von Erziehung und Bildung hervor. Es ist wichtig, junge Menschen gegen Gewalt zu sensibilisieren und die Wahrnehmung für die Gefahren eskalierender Konflikte zu schärfen. Aufgabe von Schule ist es, jungen Menschen die eigene Rolle bzw. den eigenen Einfluss in diesem Zusammenhang zu verdeutlichen.

In Rom soll durch Besuche in unterschiedlichen Einrichtungen und durch Gespräche mit unterschiedlichen Akteuren aus Schule, Bildung, Kunst, Religion, Politik und Gesellschaft der Frage nach Friedensfähigkeit nachgegangen werden – auch um die Dialogfähigkeit zwischen den Kulturen und Disziplinen zu fördern. Frieden soll auf individueller, gruppenspezifischer und gesellschaftlicher Ebene begreifbar und in Schule erlebbar werden.

In diesem Erasmus+ Projekt soll durch den Austausch zwischen den Schulformen und Fächern ein Lernen am Unterschied ermöglicht werden. Ziel ist es, für Fragen nach Frieden zu sensibilisieren und Impulse im Bereich der Friedenserziehung zu erhalten.  Hierfür sind in Rom unterschiedliche Maßnahmen geplant:

·        Hospitationen und kollegialer Austausch mit KollegInnen an Schulen

·        Besuch von Sant‘ Egidio und den „Schulen des Friedens“

·        Besuch der Römischen Synagoge und jüdischen Gemeinde

·        Gespräch mit Kardinal Turkson, Vorsitzender des „Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden“

·        Gespräch mit der deutschen Botschaft im Vatikan

 

Die Reise ist vom 19.-26.09.2020 geplant. Die Unterbringung erfolgt in einem Hotel im Zentrum von Rom.

Ein Vor- und ein Nachtreffen sind obligatorischer Bestandteil der Fortbildung. Die Termine hierzu werden noch bekanntgegeben.

Die Mittel werden im Rahmen des Europäischen Förderprogramms „Erasmus+“ beantragt. Die Durchführung erfolgt vorbehaltlich der Mittelzusage durch die Nationale Agentur Pädagogischer Austauschdienst.

Die Gruppengröße ist auf 25 Personen beschränkt. Auswahlkriterien für die Teilnahme sind die Berücksichtigung unterschiedlicher Schulformen, unterschiedlicher Professionen im Kontext von Schule, unterschiedliche Fächerperspektiven und die Einbindung der Thematik „Frieden“ in das Schulprogramm der Schule.

Zur weiteren Planung ist zunächst eine Interessensbekundung bis zum 15.12.2019 nötig.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Esther Kotte unter kotte@lwh.de oder unter der Telefonnummer 0591-6102-139.

Dr. Michael Reitemeyer

Datum:
Sa, 19.09.2020, 00:00 Uhr
bis Sa, 26.09.2020, 00:00 Uhr
Leitung: Dr. Michael Reitemeyer
Leitung: Judith Hilmes, M.A.
Organisation: Esther Kotte
Referent/in: verschiedene

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