„Wir hatten noch keinen echten Nazi“

Szeneein- und -ausstiege im Fokus pädagogischer Kontexte
Seminar für Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II sowie Schulsozialarbeiter/innen

Wie können Lehrkräfte erkennen, ob sich ein Schüler oder eine Schülerin radikalisiert? Woher sollen Lehrkräfte wissen, ob es sich nur um eine provokante Äußerung handelt oder ob mehr dahintersteckt? Von wem bekommen Lehrkräfte Unterstützung bei einem Verdacht?

Im Seminar werden Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Schule über die Bearbeitung von Straffälligkeit hinaus beleuchtet. Was können relevante Anlässe für Kooperationen dies- und jenseits von Delinquenz sein?

Motive der Hinwendung zu rechtsextremen Zusammenhängen gestalten sich genauso individuell wie Ausstiegsmotive. Trotzdem sind Parallelen in den Biographien von (ehemaligen) Angehörigen der rechtsextrem orientierten Szene zu finden. Es werden Gemeinsamkeiten auf der Ebene von Einstiegsmotiven und Marker der Entwicklung von Ausstiegsmotiven aufgezeigt.

Mit ausgewählten biographischen Textbeispielen aus dem Buch „Timo F. Neonazi“ werden Merkmale bzw. Begründungen herausgearbeitet, die im Einstiegsprozess respektive im Ausstiegsprozess Wirksamkeit entfalten können. Die thematisierten Inhalte werden mit den Hintergründen der Teilnehmenden verknüpft und darüber direkte Bezüge zu verschiedenen Betätigungsfeldern hergestellt.

 

Hinweis:

Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist kostenfrei.

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Bartolomiej Pietzyk / 123rf.com

Datum: Mi, 06.11.2019
Uhrzeit: 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr
Leitung: Judith Hilmes, M.A.
Organisation: Bärbel Witt
Referent/in: Jutta Spiegelberg; Stefan Tepper

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