Rechnen lernen

bei Kindern mit Down-Syndrom und Kindern mit anderen Formen massiver Dyskalkulie
Seminar für Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen, Pädagogische Mitarbeiter/innen und Ergotherapeuten

Das Down-Syndrom und andere Formen massiver Dyskalkulie zeigen ein großes Spektrum von Entwicklungsverläufen. Alle Kinder haben einen veränderten Hirnstoffwechsel, dessen Folgen gerade auf den Erwerb des Rechnens  gravierend sind.

Wie trotz Acethylcholinmangels im Hippocampus und verkürztem Aufmerksamkeitsfenster die Vermittlung mathematischer Fähigkeiten gelingen kann, ist Schwerpunkt des Seminars. Es werden vier Methoden vorgestellt, die sich in der Praxis bewährt haben (Yes, we can - Numicon - Matinko - Kumon). Die Methoden eignen sich besonders für die Förderung von Schüler/innen mit massiver Dyskalkulie. Zusätzlich werden musikalische Unterstützungsmöglichkeiten vermittelt, die sowohl auflockern, als auch mathematisch relevante Basisfähigkeiten wie Raumlage, Serialität und 1:1
Zuordnung fördern.

Eine Schülerin mit Down-Syndrom wird als Co-Referentin einen Einblick in die Innenwelt des Rechnenlernens geben.

Hinweis:

Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium ­finanziell gefördert und ist kostenfrei (inkl. Unterkunft im EZ und Verpflegung).

 

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Datum:
Do, 26.09.2019, 14:30 Uhr
bis Fr, 27.09.2019, 15:00 Uhr
Kosten: keine
Leitung: Judith Hilmes, M.A.
Referent/in: Martina und Marie Zilske, Leichlingen
Orga: Bärbel Witt

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