Informatik entdecken ohne Computer

Seminar aus der Veranstaltungsreihe „Natur und Umwelt“ für Lehrkräfte an Förder- und Grundschulen sowie Mitarbeiter/innen in Kitas

Wege optimieren mit Brett, Nagel und Schnur; mit Zettel, Stift und Klebeband einen Roboter steuern. Kita- wie auch Grundschulkinder sollen nicht nur die Knöpfe des Computers bedienen können, sondern verstehen, was dahintersteckt. „Wie funktioniert das?“ ist der Kern der informatischen Bildung, also das Begreifen der Grundkonzepte automatisierter Informationsverarbeitung. Dieses Seminar zeigt Ideen auf, wie Kinder vorausschauendes, logisches Denken erlernen und üben können, ein mathematisches Verständnis aufbauen und Vorstellungen von Räumen bekommen. Wir gehen u.a. der Frage nach, wie Informationen verschlüsselt werden können, damit sie Geheimnisse werden und nicht zuletzt wie man am schnellsten von A nach B kommt.

Naturwissenschaftliche Phänomene sind Teil der Erfahrungswelt von Kindern: Morgens klingelt der Wecker, die Zahncreme schäumt beim Zähneputzen, das Radio spielt Musik, der heiße Kakao dampft in der Tasse und auf dem Weg zur Kita/zur Schule werden blühende Blumen beobachtet, die gestern noch geschlossen waren. Kinder wollen ihre Welt im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“ und mehr über Naturphänomene erfahren.
Diese vielfältigen Anlässe im Alltag der Kinder lassen sich auch für die pädagogische Arbeit nutzen. Die Fragen der Kinder spielen deshalb beim Forschen und Experimentieren eine zentrale Rolle.
Die praxisnahen Seminare in Kooperation mit dem „Haus der kleinen Forscher“ zeigen vielfältige Möglichkeiten auf, wie Sie den Entdeckungs- und Forschungsprozess der Kinder begleiten können. So wird nicht nur die Neugier und Begeisterung für naturwissenschaftliche und technische Phänomene gefördert, sondern auch viele Basiskompetenzen, wie z.B. Sprachkompetenz, Sozialkompetenz und Feinmotorik.

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Datum: Do, 21.03.2019
Uhrzeit: 08:30 Uhr bis 13:30 Uhr
Kosten: kostenfrei
Leitung: Judith Hilmes, M.A.
Referent/in: Maria Pfleging, Thuine; Dr. Susanne Seidel, Lingen
Kooperation: Haus der kleinen Forscher
Orga: Esther Kotte

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