Schulrecht

Modul VI - Datenschutz in Schulen praktisch umgesetzt
Qualifizierung zum Datenschutzbeauftragten aller Schulformen und Schulstufen und Leitungsteams

Seit Mai 2018 ist die neue Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Hierdurch schuf der europäische Gesetzgeber ein unmittelbar anwendbares Gesetz. Dieses findet auch auf niedersächsische Behörden (Schulen als Sonderbehörden) Anwendung. Für Schulen ergibt sich daraus die Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten korrekt zu ernennen und zu qualifizieren. Es müssen alle Verfahren, bei denen personenbezogene Daten verarbeitet werden, in so genannten Verfahrensverzeichnissen dokumentiert und Datenschutz-Folgenabschätzungen dieser Verfahren vorgenommen werden.

Das Seminar möchte für die verschiedenen Anwendungsbereiche des Datenschutzrechts sensibilisieren, einen Leitfaden für die schulische Praxis vermitteln sowie auf die besonderen Rechte und Pflichten des Datenschutzbeauftragten eingehen. Teil der Veranstaltung sind neben den theoriebasierten Teilen auch praxisnahe Fallbearbeitungen und die Erarbeitung von tragfähigen Handlungskonzepten.

Hinweis:
Es ist zu beachten, dass der Datenschutzbeauftragte kein Teil der Behördenleitung (Schulleitung) in Personalunion sein darf oder unmittelbare Verarbeitungstätigkeiten wahrnimmt. Es empfiehlt sich, die Fortbildung nicht nur für den Datenschutzbeauftragten anzuwählen, sondern auch für einen Teil der Schulleitung, um Synergieeffekte und Arbeitserleichterungen sinnstiftend zu nutzen.

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Datum:
Mo, 09.12.2019, 09:30 Uhr
bis Di, 10.12.2019, 16:00 Uhr
Kosten: 250,00 € (inkl. Unterkunft und Verpflegung; zzgl. EZ-Zuschlag 10,00 €/Übernachtung)
Leitung: Judith Hilmes, M.A.
Organisation: Bärbel Witt
Referent/in: Jonas A. Herbst, Hannover

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