Trans* - Ein Thema schon in der Grundschule?

Modul 2
Seminar für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen an Grundschulen

Diese Veranstaltung wird als bildungspolitisches Schwerpunktthema vom Niedersächsischen Kultusministerium finanziell gefördert und ist kostenfrei (inkl. Unterkunft im EZ und Verpflegung).

Transidentität wurde von der Gesellschaft lange als Störung oder Einbildung angesehen. Aktueller Stand der Wissenschaft jedoch ist, dass Transidentität eine angeborene Variante der geschlechtlichen Identität eines Menschen ist, bei der die Geschlechtsidentität nicht mit dem zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt.

Wenn Mädchen mit Autos spielen und Jungen mit Puppen, wird dies meistens als vorübergehendes Interesse und normaler Bestandteil der kindlichen Entwicklung angesehen. In der Regel spüren transsexuelle Kinder schon als Vorschulkind, das „etwas mit ihnen nicht stimmt“. In der Schule erleben diese Kinder ihr Anderssein oft als schwierig und es entstehen Dynamiken, die einer geschulten Begleitung bedürfen.

In diesem Seminar werden die Lehrkräfte sensibilisiert, um die Zugehörigkeit und Teilhabe der Kinder zu fördern und Diskriminierung zu vermeiden. Das Thema Kommunikation und die Nutzung weiterer schulinterner und/oder externer Ressourcen spielt eine gravierende Rolle, aber auch Möglichkeiten der Gestaltung von äußeren Rahmenbedingungen, z.B. Toilettenräume, Umkleidekabinen werden besprochen und vorgestellt.
 

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Datum:

bis
Leitung: Judith Hilmes, M.A.
Organisation: Esther Kotte
Referent*in: Inge Hennekes, Meppen
Seminarnummer: KLIN.21-11-04.031
Fachbereiche: Kompetenzzentrum für Lehrkräftefortbildung, Grundschule