Ukraine

Akademieabend in der Reihe "Die vergessenen Kriege"

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe "Die vergessenen Kriege" nimmt Osteuropaforscher Oleksander Zabriko die Ukraine in den Blick. Seit der Annektierung der Krim durch Russland 2014 gibt es dort immer wieder bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen ukrainischen Soldaten und prorussischen Kämpfern. Nach wie vor ist die Lage dort chaotisch und ein Waffenstillstand ist nicht in Sicht. Der Referent Oleksander Zabriko hat in der Ukraine und in Deutschland Sprach- und Literaturwissenschaften studiert und arbeitet derzeit er an seiner Dissertation zur ukrainischen und russischen Gegenwartsliteratur. Zu seinen weiteren Arbeitsschwerpunkten gehören Rechtskultur und politische Kultur im postsowjetischen Raum.
Zur Reihe "Die vergessenen Kriege"
Der Weltfriedensindex 2017 stuft den Zustand des Friedens  in 34 von 163 Ländern als schlecht oder sehr schlecht ein. In vielen dieser Länder herrscht schon seit Jahren Krieg, doch aus der öffentlichen Wahrnehmung sind sie weitgehend verschwunden. In der Akademieabendreihe „Die vergessenen Kriege“ wird sich das Ludwig-Windthorst-Hauses (LWH) in den kommenden Monaten einiger dieser Konfliktherde annehmen. Die Reihe steht im Kontext des LWH-Halbjahresthemas „Sehnsucht Frieden“ und findet in Kooperation mit dem Bistum Osnabrück statt. Sie beginnt am 15. Februar mit einem Abend zur Ukraine, am 5. April wird der Jemen in den Blick genommen, am 14. Mai folgt Mexiko und im August findet ein Akademieabend zum Krieg in der Zentralafrikanischen Republik statt.

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Datum: Do, 15.02.2018
Uhrzeit: 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr
Kosten: 6,00 €; 4,00 € erm.
Seminarnummer: 1802129
Leitung: Veronika Schniederalbers, M.A.
Referent/in: Oleksander Zabriko, Münster
Kooperation: Bistum Osnabrück, Referat Weltkirche

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