„Wir fahren wieder unter Volllast“

Pädagogisches Team des Ludwig-Windthorst-Hauses stellt Halbjahresprogramm vor

In den Monaten August bis Januar widmet sich das LWH dem Thema Gemeinwohl.Menschen allen Alters und aller Hautfarbe prägen das Titelbild des neuen Halbjahresprogramms des Ludwig-Windthorst-Hauses (LWH) in Lingen - und sie alle tragen eine Maske. Die Grafik weist auf den Themenschwerpunkt „Gemeinwohl“ hin, den die Studienleiterinnen und Studienleiter unter dem Motto „Gut für mich. Gut für alle.“ für die kommenden Monate festgelegt haben. Die Entscheidung fiel  bereits weit vor der Coronakrise. „Wir haben das Thema im Sommer 2019 ausgewählt, in völliger Unkenntnis, wie sich Gesellschaft durch Corona verändern wird“, erläutert der kommissarische Akademieleiter René Kollai in einem Pressegespräch. „Doch in den letzten Monaten haben wir hautnah erlebt, dass elementare Lebensgrundlagen durch Gemeinwohl sichergestellt werden müssen - und nur das individuelle Freiheit ermöglicht. 'Gut für mich, gut für alle' ist kein Widerspruch!“

Die letzten Monate waren auch für das LWH eine Herausforderung. Vom 13. März bis zum 11. Mai  musste das Haus seinen Veranstaltungsbetrieb komplett einstellen. Umso zuversichtlicher blicken René Kollai sein Team nun ins zweite Halbjahr. „Wir sind froh, dass unsere Gäste positiv auf unser Hygienekonzept reagieren und sich  bei uns sicher fühlen. Unter den Bedingungen, die die gesetzliche Lage zulässt, fahren wir im kommenden Halbjahr wieder unter Volllast.“
Michael Brendel, Agnes Kläsener, Maria Brand, Stefan Botters, Markus Wellmann, Judith Hilmes, René Kollai, Veronika Schniederalbers und Katharina Menke.So finden sich in dem 132seitigen Programmheft für die Monate August bis Januar eine breite Auswahl an Kultur- und Akademieveranstaltungen. Die thematische Breite umfasst Kriegstraumata im Alter („Wo geht's denn hier nach Königsberg“, 23.09.), Bob Dylan („Der Künstler als Prophet“, 28.10.) und natürlich das Halbjahresthema („Gemeinwohl - Comeback in Coronazeiten“, 23.11.).
Im (heil-)pädagogischen Bereich beginnt im Oktober erstmals die sechsteilige Ausbildung zum „Marte Meo-Practicioner“. „Marte Meo bedeutet 'etwas aus eigener Kraft erreichen'“, erklärt Studienleiterin Katharina Menke. „Diese videogestützte, ressourcenorientierte Methode wird immer häufiger in der pädagogischen wie heilpädagogischen Arbeit genutzt. Schön, dass wir in Kooperation mit dem Marte Meo-Zentrum Tecklenburger Land diese Ausbildung anbieten können!“ Auch im Bereich der Lehrkräftefortbildung gibt es eine Innovation. In sieben Modulen werden ab Ende September Lehrkräfte für „LernCoaching” ausgebildet, um Veränderungsprozesse in Schulen zu gestalten und Lernsettings für Schüler zu optimieren.
Weitere thematische Impulse erwarten René Kollai und das LWH-Team vom neuen Akademiedirektor Dr. Hubert Wissing. Der Kultur- und Sozialwissenschaftler wird im September die Nachfolge von Dr. Michael Reitemeyer antreten, der das LWH im Juli nach zehn Jahren verlassen hat.

Das Halbjahresprogramm II/2020 ist im LWH sowie an vielen öffentlichen Stellen der Region erhältlich, zudem steht es als PDF-Dokument auf der Homepage www.lwh.de zum Download bereit. Michael Brendel

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