Leitungswechsel im LWH

Reitemeyer dankt für breite Unterstützung / Nachfolger übernimmt im September

Michael Reitemeyer wird zum 1. Juli 2020 eine Stelle als stellvertretender Leiter der Kulturabteilung im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen antreten. Nach zehn Jahren in der Leitung des Ludwig-Windthorst-Hauses kehrt er an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Er wird dort für die Kunstsparten Musik und Theater, Grundsatzfragen und insbesondere das Thema kulturelle Bildung zuständig sein. Dabei wird er eng mit der Abteilung für Erwachsenenbildung zusammenarbeiten.  

Dr. Michael Reitemeyer. Foto: Suzanne von MelleMichael Reitemeyer blickt mit großer Dankbarkeit auf die Zeit im LWH zurück. Dabei ist er ganz besonders stolz auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Sie haben immer alles gegeben, ganz gleich ob zur Bischofskonferenz oder im normalen Kursgeschäft, ob für Familienwochenenden oder Schülergruppen, ob bei Tagungen oder Akademieabenden. Mit Leidenschaft sorgen sie dafür, dass unser Haus in der Region und im Land ein hohes Ansehen genießt. Meinem Stellvertreter René Kollai gilt dabei ein ganz besonderer Dank für seinen herausragenden Einsatz.“  

In die Amtszeit von Reitemeyer fallen Umbau und Renovierung des LWH, aber auch die Entwicklung der Akademie als Kompetenzzentrum für Lehrkräftefortbildung, des Zentrums für Umweltbildung und die Gründung des Bildungszentrums für Hospiz und Palliativversorgung. Reitemeyer hob die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Landkreis Emsland und der Stadt Lingen sowie mit dem Land hervor, die auch mehrere Renovierungsprojekte des LWH großzügig unterstützt hatten.  

Sehr dankbar zeigt sich Reitemeyer auch dem Vorstand gegenüber: „Es tat und tut wirklich gut, einen Vorstand an der Seite zu wissen, der die Geschicke des LWH mit einem solch intensiven Engagement begleitet. Im Laufe der Jahre hat sich eine überaus vertrauensvolle und dichte Zusammenarbeit entwickelt. Der Vorstand hat ungemein viel Zeit investiert, um unsere Arbeit zu unterstützen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch dem Bistum Osnabrück danken, namentlich unserem Bischof und unserem Generalvikar Theo Paul. Die Arbeit unseres Hauses haben sie mit Leidenschaft gefördert – in dem Bewusstsein, dass die Einrichtungen der Jugend-, Familien- und Erwachsenenbildung in unserem Bistum eine Tiefenwirkung in die Gesellschaft hinein haben; sie erreichen Menschen, die oft kaum noch Kontakt zur Kirche haben. Daher sind wir zutiefst dankbar, dass das Bistum Osnabrück fest zu uns steht und uns so großherzig fördert.“ Einen besonderen Dank richtet Reitemeyer an die Ludwig-Windthorst-Stiftung. Er lobte das ausgezeichnete Miteinander. Das LWH habe sehr davon profitiert.

Michael Reitemeyer war von 2013 bis 2017 Vorsitzender der AKSB (Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in Deutschland), einem bundesweiten Zusammenschluss von rund 60 katholischen Bildungseinrichtungen, bei denen die politische Bildung im Fokus steht. Seit einem Jahr arbeitet er im Vorstand des Landesverbandes der Heimvolkshochschulen mit. Zu den inhaltlichen Arbeitsschwerpunkten von Reitemeyer gehörten u. a. Politische Bildung sowie Kunst und Kultur.  

Nachfolger wird Dr. Hubert Wissing, der seinen Dienst zum 1. September antreten wird. Er leitet seit 2010 im Generalsekretariat des Zentralkomitees der deutschen Katholiken die Arbeitsgruppe „Kirche und Gesellschaft“ und hat die Geschäftsführung des Sachbereichs „Politische und ethische Grundsatzfragen“ inne. Außerdem ist er Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen Deutschlands. Zuvor hat er in unterschiedlichen Aufgaben beim Kolpingwerk Deutschland in Köln gearbeitet, zuletzt als Referent für Gesellschaftspolitik. Hubert Wissing ist die Region durchaus vertraut: Der gebürtige Münsterländer hat in Osnabrück und Maastricht Europäische Studien studiert und auch promoviert. Außerdem war er BDKJ-Diözesanvorsitzender für das Bistum Osnabrück. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.  

„Ich wünsche dem LWH“, so Reitemeyer, „dass es weiter erfolgreich an der Umsetzung seines Jubiläumsmottos von 2013 arbeitet: „nachfragen – querdenken – mitwirken. Und die unverzichtbare Hoffnung, dass Gottes Segen es auch in Zukunft begleitet“.

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